IZEMIR

Das Interdisziplinäres Zentrum für Europäische Mittelalter- und Renaissancestudien (IZEMIR) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ist ein von der Universität anerkannter Zusammenschluß der Erlanger Mediävisten. In der jetzigen Form wurde es 2004 eingerichtet, doch können die Mittelalter-Studien in Erlangen auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurückblicken.
Das IZEMIR setzt sich zum Ziel, die in Erlangen traditionell zu den universitären Schwerpunkten zählenden Mittelalter- und Renaissance-Studien zu koordinieren und zu fördern. Aus seinen Reihen ist u.a. das von der DFG finanzierte Graduiertenkolleg 516 «Kulturtransfer im europäischen Mittelalter» hervorgegangen, das unter der Leitung des Germanisten Hartmut Kugler bis 2008 Erlangen lief.
Die Erlanger Mediävistik zeichnet sich durch die breite des Fachangebotes, das Anglistik, Christliche Archäologie, Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte, Medizingeschichte, Nordistik, Orientalistik, Mittellatein und Neulatein, Philosophiegeschichte, Romanistik und Theologie umfasst. Die Mitglieder des IZEMIR haben sich auch als Leiter vieler erfolgreichen Forschungsprojekte hervorgetan, etwa im Rahmen des SPP 1173 «Integration und Desintegration der Kulturen im europäischen Mittelalter» der DFG mit nicht weniger als vier Erlanger Projekten.

Die europäische Kultur des Mittelalters als Prozess und identitätsstiftende Interaktion steht im Mittelpunkt der Arbeit im IZEMIR.

Antragsformulare für eine Mitgliedschaft finden sie hier.

Aktuelle Veranstaltungen der Erlanger Mediävistik

IZEMIR

Im Wintersemester 2017/2017 als Plakat.

Im Sommersemester 2016 als Plakat.

Vorträge

"Der billîch in Gottfrieds Tristan - Kants 'stumme Gottheit, die nicht gehört werden Kann'"
Prof. Dr. Gerd Dicke (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt)
Mi. 01.06.2016, 18 Uhr c.t.
Bismarckstr. 1, Turm B, Raum B 302

"Tassilo III. von Bayern als literarischer Wiedergänger. Das Nachleben des letzten Agilolfingerherzogs im hohen und späten Mittelalter"
Dr. Gerald Schwedler ( Universität Zürich)
Mi. 15.06.2016, 18 Uhr c.t.
Mittellateinische Bibliothek, Kochstr. 4, Raum 3.010

"Hans Holbein d.J. portraitiert Thomas Morus und seine Familie"
Prof. Dr. Oskar Bätschmann (Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, Bern)
Musikalische Beiträge: Vokalensemble anDante
Di 28.06.2016, 18 Uhr c.t.
Universitätsstr. 15, Kollegienhaus, Raum KH 1.013
Dieser Abend findet im Rahmen des Internationalen Studientages "Utopia 1516" statt.

Im Wintersemester 2015/2016 als PDF.

DFG-Projekt: Sakralität und Sakralisierung in Mittelalter und Früher Neuzeit

Arbeitssitzungen:
Mi. 28.10.2015 18 Uhr c.t.
Mittellateinische Bibliothek, Kochstr. 4,
Raum 3.010

Mi. 09.12.2015 18:00 Uhr
Mittellateinische Bibliothek, Kochstr. 4,
Raum 3.010

Fr. 22.01.2016 15:00 Uhr
Am Hubland, Würzburg

Vortrag „Some strange encounters with the Dead in Late Antiquity“ Prof. Dr. Danuta Shanzer (Universität Wien)

Mi. 09.12.2015 18:30 Uhr
Mittellateinische Bibliothek, Kochstr. 4, Raum 3.010

Vortrag „Werk – Text – Artefakt. Begriffe und Konzepte für Philologie und Mediävistik“ Prof. Dr. Ludger Lieb (Universität Heidelberg)

Mi. 16.12.2015 18 Uhr c.t.
Bismarckstr. 1, Turm B, Raum B 702

Vortrag „Der Leichnam im Mittelalter. Einbalsamierung, Verbrennung und kulturelle Konstruktion des toten Körpers“ PD Dr. Romedio Schmitz-Esser (Deutsches Studienzentrum Venedig)

Mi. 13.01.2016 18 Uhr c.t.
Mittellateinische Bibliothek, Kochstr. 4, Raum 3.010

Sakralität und Sakralisierung

Im Sommersemester 2015 als PDF

SCRIPTO

Das SCRIPTO-Programm wendet sich an Graduierte mediävistischer Fächer (mind. Bachelorabschluss) und führt in verschiedenen, einzeln belegbaren Modulen unter anderem in die mittelalterliche lateinische Sprache (SCRIPTO Summer School Bamberg), die Paläographie (SCRIPTO Summer School St. Gallen) oder die digitale Handschriftenkatalogisierung (SCRIPTO Summer School Wolfenbüttel) ein.

Das aktuelle Kursprogramm von SCRIPTO finden Sie hier.

IKGF

Im Sommersemester 2014 als PDF

michele.ferrari@fau.de
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